Brücke zum Ufer

 

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Spendenkonto

„Brücke zum Ufer“ (Straßenkinder St. Petersburg)

Kto-Nr. 505 402 19

BLZ 593 930 00

Levo-Bank Lebach

IBAN  DE 27 593 930 00 00 505 402 19

BIC  GENODE 51 LEB

 

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Saarland, Michael Schaefer, Lebach / Reifferscheid, Rheinland-Pfalz

 

Broschürentext zum Verdienstkreuz am Bande

 

Der ehemalige Seelsorger in Jugendstrafanstalten und Krankenhauspfarrer setzt sich seit vielen Jahren für junge Menschen ein, die außerhalb der Gesellschaft stehen. Vor mehr als 30 Jahren hat Michael Schaefer den Verein für die Förderung und Pflege des Sports im Jugendstrafvollzug Ottweiler mit gegründet und war bis zum Jahr 2012 dessen Vorsitzender. Dabei war ihm besonders wichtig, dass die dort inhaftierten Jugendlichen regelmäßig an Sportveranstaltungen auch außerhalb des Vollzugs teilnehmen konnten und damit über den Sport konkrete Hilfe bei der Resozialisierung fanden.

 

Seit Mitte der 1990er-Jahre kümmert sich Michael Schaefer zudem um Straßenkinder in St. Petersburg. Für den Aufbau eines Wohnheims für diese Kinder hat er über eine Million Euro an Spenden gesammelt. Um das Projekt abzusichern, hat er den Förderverein für das Heim der Straßenkinder „Brücke zum Ufer –Pfarrer Michael Schaefer – Bereg e. V.“ gegründet, den er auch leitet.

 

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  • vor der Ehrung

 

 

Bericht aus der Saarbrücker Zeitung vom 01.10.2017

Bundespräsident Steinmeier ehrt Pfarrer Schaefer mit Bundesverdienstkreuz 

Pfarrer Schaefer zu Gast im Schloss Bellevue

BildBerichtSZvorBVK 

Reifferscheid/Lebach/Berlin. Der Pastor Michael Schaefer hat Jugendlichen und Kranken geholfen. Jetzt bekommt er in Berlin das Bundesverdienstkreuz. Von Dietmar Klostermann 

Er ist so alt wie der Stones Sänger Mick Jagger. Doch mit 74 Jahren rockt Michael Schaefer nicht die Arenen in Europa, sondern den Palast des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, das Schloss Bellevue. „Was soll denn der Ramsch da“, habe er gedacht, als Anfang August ein Schreiben des Bundespräsidialamtes in seinem Briefkasten im 500-Seelen-Dorf Reifferscheid bei Adenau in der Eifel lag. „Zuerst habe ich gedacht, dass mich da jemand veräppelt“, sagt der kleine drahtige Pfarrer, dessen Ohren denen  des knuffigen Meisters Yoda aus „Star Wars“ ähneln. Er sei mit dem Schreiben zu seiner Nichte Anja Hertel gegangen, die nebenan lebt. „Das ist wohl echt“, habe die Nichte gesagt.

Mit Jagger und Yoda kann es  Schaefer locker aufnehmen. Sein Lebenswerk, das auf Menschlichkeit und soziale Kompetenz gründet, ist herausragender als alle Stones-Songs und Jedi-Ritter-Kämpfe zusammen. Als Vierjähriger verlor er mit seinen elf Geschwistern die Mutter. „Mein Vater sah keinen anderen Ausweg, als die vier Jüngsten in Obhut zu geben“, sagt Schaefer. So kam er ins Nachbardorf zu Pflegeeltern, wo er aufwuchs. Schaefer wurde Postbote, baute auf dem Abendgymnasium das Abitur und studierte danach Theologie. „Meine Priesterweihe war am 29. Januar 1978 im Trierer Dom“, sagt Schaefer.

Dann wird aus dem Eifeler Jungen ein Saarländer. „Ich war 40 Jahre im Saarland“, sagt Schaefer und schmunzelt- Ein Jahr in Theley, drei Jahre in Wemmetsweiler, ein Jahr in Lebach-Landsweiler. Es folgt der Knast. Elf Jahre lang hilft Schaefer Jugendlichen im Ottweiler Gefängnis, wieder auf die Beine zu kommen und nach dem Vollzug ein ordentliches Leben zu führen. „Vor mehr als 30 Jahren hat Michael Schaefer den Verein für die Förderung und Pflege des Sports im Jugendstrafvollzug Ottweiler mit gegründet und war bis zum Jahr 2012 dessen Vorsitzender. Dabei war ihm besonders wichtig, dass die inhaftierten Jugendlichen regelmäßig an Sportveranstaltungen auch außerhalb des Vollzugs teilnehmen konnten und damit über den Sport konkrete Hilfe bei der Resozialisierung fanden“, schreibt das Bundespräsidialamt in der Broschüre, die der Bundespräsident am Mittwoch im Schloss Bellevue an Schaefer überreichen wird. Doch zuvor heftet Steinmeier ihm  das Bundesverdienstkreuz an.

Von 1994 bis zu seinem Abschied 2015 in den Ruhestand wirkte Schaefer im Caritas-Krankenhaus Lebach als Seelsorger, hatte ein Ohr und ein Herz für die Kranken, sprach ihnen Trost und Mut zu. Der Draht zu Lebach glüht weiter, jetzt erst war er mit einer Frauengruppe unterwegs.

Sein größtes Werk ist die Hilfe für die Straßenkinder von St. Petersburg. „Ich war noch Seelsorger im Ottweiler Gefängnis als ich eines Abends vor dem Fernseher einschlief. Als ich erwachte, lief da die ZDF-Reportage über das Elend Petersburger Straßenkinder“, sagt Schaefer. Er ist erschüttert und beschließt, seine Freunde und Familie bei seinem 50. Geburtstag um Spenden für ein Kinderheim in Petersburg zu bitten. Was 1993 mit Schaefers Spende für ein Waisenheim in St. Petersburg begann, hat eine Größe erreicht, die die Saarbrücker Zeitungsleser mit dem Jahressieg 2008 bei „Saarlands Beste“ würdigten. „Ich habe inzwischen 1,2 Millionen Euro an Spenden gesammelt und mehr als 1000 Kindern und Jugendlichen in St. Petersburg einen Weg in ein ordentliches Leben ermöglicht“, sagt Schaefer.  2012 hat Schaefer den Lebacher Verein „Bereg - Brücke zum Ufer“ gegründet. „Da ist jetzt die junge Generation um Oliver Buchholz sehr engagiert“, betont Schaefer.

Mit seiner Nichte, ihrem Mann und dem Bereg-Vorstand Michael Fries startet Schaefer morgen nach Berlin. Und danach? „Ich werde weiter Spenden sammeln, doppelgleisig im Saarland und in der Eifel.“ Schaefers Lachen dazu ist ansteckend.

Kontonummer des Vereins „Bereg - Brücke zum Ufer“ 

IBAN: DE27 5939 3000 0050 5402 19. 

BIC: GENODE51LEB

 
 

 

Ein ganz herzliches Danke

sagen wir allen, die bei der Aktion „Saarlands Beste“ der Saarbrücker Zeitung wohl recht zahlreich für unseren Verein „Brücke zum Ufer - Bereg e.V.“ abgestimmt haben. Aber leider hat es nicht gereicht - wir sind also nicht Jahres-Sieger geworden. Somit haben wir auch nicht den stolzen Preis von 10.000,-- € „mitnehmen“ dürfen, mit dem wir für unsere Kinder und Jugendlichen in St. Petersburg einiges hätten bewirken können. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass weiterhin viele Menschen uns bei der Arbeit in unserem Heim „Bereg - Das Ufer“ unterstützen und es uns so ermöglichen, den Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft ein „zu Hause“ zu geben und ihnen eine solide Schulbildung zukommen zu lassen.

Und wenn ich jetzt mal träumen darf: Vielleicht geschehen ja auch in unserer Zeit noch „Zeichen und Wunder“ - und es tun sich Möglichkeiten auf, die jetzt noch gar nicht im Blickfeld sind.

Es wäre jedenfalls schön und gut, wenn Sie weiterhin mit uns „auf dem Weg bleiben“. Auf unserer Homepage www.brücke-zum-ufer.de finden Sie viele Informationen zu dem, was wir in St. Petersburg machen - und natürlich die entsprechenden Kontakte. Ebenso finden Sie uns bei Facebook unter „Brücke zum Ufer - Bereg e.V.“.

Mit den besten Wünschen für Sie - und noch einmal vielen Dank,

M. Schaefer

Vorsitzender des Vereins

„Brücke zum Ufer - Bereg e.V.“

 

Download Brief Weihnachten & Jahreswechsel Brücke zum Ufer.pdf

 

 
Weihnachten2016bild

Es wird geboren der Friede ...

Jedesmal, wenn irgendwo zwei Menschen
einander verzeihen,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn zwei Völker Frieden
miteinander schließen,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn Katholiken und Protestanten
einen Schritt aufeinander zugehen,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn ihr eure Kinder
liebevoll in den Arm nehmt,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn ihr beschließt und versucht,
ehrlich zu leben,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn ein kleines Kind geboren wird,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn du versuchst, die Spuren Gottes
in deinem Leben zu entdecken,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn du einem anderen Menschen
Freude schenkst,
ist Weihnachten,
- dann wird der Friede Wirklichkeit.

 
 
 
 

 

 Ben-Konzert2016

 

plakatstrassenfest2016

 

 

 


 

Aktion „Saarlands Beste“ der Saarbrücker Zeitung

Liebe Freunde und Weggefährten!

Ein herzliches „Danke“ sagen wir allen, die bei der Wahl zum Monatssieger für den März mit abgestimmt haben – und dadurch mitgeholfen haben, dass unser Verein „Brücke zum Ufer - Pfarrer Michael Schaefer - Bereg e.V.“

mit über 500 Stimmen zum Sieger für den Monat März wurde! Damit war für den Verein – also für unsere Arbeit mit den benachteiligten Kinder und Jugendlichen – in St. Petersburg ein Preisgeld von 1.000,-- € verbunden.

Nun hoffen wir natürlich noch einmal auf Ihre / Eure tatkräftige Unterstützung, wenn im Januar 2017 die Wahl zum Jahressieger aus den 12 Monatssiegern 2016 ansteht. Sollte das gelingen, dann bekämen wir nochmal 10.000,-- € für die Arbeit in unserem Heim „Bereg - Das Ufer“ in St. Petersburg – und das wäre natürlich eine gewaltige Unterstützung für unseren Einsatz für diese Kinder und Jugendlichen!

Wenn diese äußerst wichtige Wahl ansteht, werden wir uns auf jeden Fall wieder bei allen melden, die mit uns „auf dem Weg“ sind und unsere Arbeit unterstützen – denn dann kommt es ganz sicher wieder auf jede abgegebene Stimme an!

Michael Schaefer

(Vorsitzender)

 


 

Brief zum Jahreswechsel 2015/2016

hier pdf herunterladen

  


 

Der Weihnachtsbrief 2015

hier pdf herunterladen

 

Weihnachten2015

 

 

 


 

 
Bereits zum dritten Mal findet in diesem Jahr das Straßenfest im Hühnerecken in Lebach statt. Der Verein "Brücke zum Ufer- Bereg e.V." veranstaltet dieses Fest diesmal gemeinsam mit der Pfarreiengemeinschaft Lebach, weil es zugleich den Abschied von Pfarrer Michael Schaefer darstellt. Am Freitag, 14. August startet das Fest um 18 Uhr im Vogelsang mit dem Fassanstich und anschließendem bunten Programm. Am Samstag, 15. August (Maria Himmelfahrt) findet um 9.30 Uhr ein festlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche statt. Danach gibt es einen Festzug in den Hühnerecken. Dort gibt es im Festzelt Mittagessen (Geschnetzeltes mit Nudeln; Essensbons s. Plakat), Grußworte und buntes Programm. Ab 11.30 Uhr wird auch ein kostenloses Kinderprogramm angeboten. Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. An beiden Tagen gibt es neben einem Bierstand auch Cocktails, Schwenker und Rostwürstchen. Der Erlös des Festes kommt der Arbeit des Vereins "Brücke zum Ufer- Bereg e.V.", der benachteiligte Jugendliche in St. Petersburg unterstützt, zu Gute. Weitere Informationen unter: www.brücke-zum ufer.de oder auf der Facebookseite. 

plakatstrassenfest2015

 

Video zum Geburtstag von Dr. Stephan Engel

 

 

 

Reiseausschreibung Petersburg 2015

 

 

Es gab allen Grund zur Freude

 

...denn die Spender und Wegbegleiter meiner – und inzwischen unserer – Arbeit mit den benachteiligten Kindern und Jugendlichen in unserem Heim „Bereg – Das Ufer“ in St. Petersburg haben das für mich nie Vorstellbare geschafft:

Im 21. Jahr unseres Einsatzes für Straßenkinder und für benachteiligte Kinder und Jugendliche in „Bereg – Das Ufer“ in St. Petersburg hat Frau Ruth Raber–Schwind aus Hüttersdorf mit ihrer Dauerspende vom 15. Mai 2014 die

    1 Million  -  1.000.000,-- Euro

an Spenden erreicht. 

Für den Vorstand unseres Vereins „Brücke zum Ufer – Pfarrer Michael Schaefer – BEREG e.V.“  war das natürlich ein willkommener Anlass, Frau Raber – Schwind im Namen des Vereins, der Kinder und Jugendlichen sowie der Mitarbeiter von „Bereg“, herzlich zu gratulieren und ihr ein kleines Geschenk zu überreichen. 

Dabei gilt unser „Danke“ natürlich allen Spendern, die uns bisher begleitet und mit ihren Spenden unterstützt haben, denn ohne diese großartige Hilfe wäre unser Einsatz für diese Kinder und Jugendlichen ja nicht möglich!

Daher soll mein Brief an Frau Raber – Schwind auch ein ganz persönliches „Danke“ von uns an jeden einzelnen Spender sein, der bisher mit uns auf dem Weg war. Wie Sie aus diesem Brief ersehen, sind wir natürlich weiterhin auf Ihre Hilfe angewiesen, da das Heim ohne die finanzielle Unterstützung unseres Vereins nicht bestehen kann. Damit würde die „Brücke zum rettenden Ufer“ für viele benachteiligte Kinder und Jugendliche einstürzen – und ihre einzigen und soliden Perspektiven auf ein geordnetes und sinnvolles Leben wären damit verloren. 

Also:  Allen Spendern nochmals ein ganz herzliches Danke!

Michael Schaefer

Vorsitzender

des Vereins „Brücke zum Ufer“

 

gratulation million

 

von links:  Oliver Buchholz (Stellv. Vorsitzender) – Dr. Stephan Engel (Schriftführer) – Pfr. Michael Schaefer (Vorsitzender) – Karl Heinz Schwind - - Ruth Raber – Schwind) – Horst Boßmann (Kassenverwalter) – Matthias Fries (Beisitzer)   -  Fotograf  -  Rolf Ruppenthal   

 

Liebe Frau Raber - Schwind, liebe Ruth!

Heute gilt Dir - und ebenso unserem Verein „Brücke zum Ufer“ - unser herzlicher Glückwunsch! Das, wovon ich niemals zu träumen gewagt hätte, als ich vor 21 Jahren mit meinem Einsatz für die Straßenkinder in St. Petersburg begonnen habe, ist Wirklichkeit geworden:

1 Million – 1.000.000,-- Euro  

Spenden für unser Heim „Bereg - Das Ufer“ in St. Petersburg sind in dieser Zeit zusammen gekommen, die Du mit Deiner Dauer-Spende vom  15. Mai 2014 erreicht hast!

In diesem Heim haben wir über die vielen Jahre Straßenkindern ein Zuhause und damit die Grundlage für einen neuen Start in ein sinnvolles und gesichertes Leben gegeben. Jetzt ist es unsere Aufgabe, dort weiterhin für benachteiligte Kinder und Jugendliche die Voraussetzungen zu schaffen, dass sie mit unserer Hilfe die Chance haben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und es auf ein sicheres Fundament zu stellen. All das war und ist nur möglich durch die Hilfe sehr vieler Menschen, die uns mit ihren Spenden diesen Einsatz überhaupt erst ermöglichen und denen allen ebenso unser Dank gilt!

Ich persönlich bin dankbar und sehr froh, dass unser Verein „Brücke zum Ufer“ nun gemeinsam mit mir diese Aufgabe übernommen hat und der sie auch weiter führen wird. Ohne unsere Arbeit hier und die Hilfe der vielen Spender könnte unser Heim in St. Petersburg auf Dauer nämlich nicht bestehen. Damit wären dann aber viele junge Menschen zu einem „Leben in der Gosse“ gezwungen - oder würden dort wohl „vor die Hunde gehen“. 

Mir - und uns - bleibt also nur, allen bisherigen Spendern und allen, die weiterhin „mit uns gehen“, von Herzen „Danke“ zu sagen und darauf zu vertrauen, dass sie weiter mit uns an der „Brücke zum Ufer“ bauen, damit noch viele benachteiligte Kinder und Jugendliche das rettende Ufer erreichen können. 

Michael Schaefer

Vorsitzender

des Vereins „Brücke zum Ufer“

 

Rückblick Straßenfest im Hühnerecken (Fotos siehe Menü links)

Am 3. Und 4. August fand im Vogelsang in Lebach das Straßenfest im Hühnerecken statt. Mal abgesehen davon, dass es vor 20 Jahren schon regelmäßige Straßenfeste dort gab, hatten die Ausrichter drei Gründe zum Feiern gehabt: Zum Einen wurde unser Krankenhauspfarrer Michael Schaefer 70 Jahre alt. Zum Zweiten unterstützt Pfarrer Schaefer seit nunmehr 20 Jahren Straßenkinder in St. Petersburg. Der dritte Grund ist die Gründung des Vereins „Brücke zum Ufer- Pfarrer Michael Schaefer- Bereg e.V.“. Dieser Verein wird auf Dauer die Arbeit für die Straßenkinder sicherstellen und das Heim „Bereg“ (russ.: Ufer) finanzieren.

Eben dieser Verein war auch Ausrichter des Festes, das am Samstag, den 3. August um 18.30 Uhr mit dem Fassanstich eröffnet wurde. Der Fassanstich, der von Pfr. Schaefer durchgeführt wurde war ein eindrucksreicher und witziger Beginn des Festes. Nach eigenen Aussagen von Pfr. Schaefer dauerte er länger als so manche Predigt von ihm. Tatsächlich waren etliche Versuche nötig, ein Krug ging zu Bruch und die Heimleiterin Marina aus St. Petersburg, die mit drei weiteren Gästen aus Russland angereist war, wurde von oben bis unten mit Bier geduscht. Nachdem dann das Fest von Oliver Buchholz, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins und dem Organisator des Festes, von Pfarrer Schaefer, der zugleich erster Vorsitzender des Vereins ist, und von Bürgermeister Klaus- Peter Brill eröffnet. Im Anschluss daran bot sich ein abwechslungsreiches Programm: Die Petersburger Gastgruppe präsentierte  das Heim Bereg und die Arbeit vor Ort in einem kleinen Vortrag, die Messdiener führten einen amüsanten Sketch auf und das Ensemble „Russische Seele“ bot den Besuchern russische Klänge. Zum Abschluss führte die Malteser Jugend Lebach einen Tanz auf, der die Menge in Beststimmung versetzte.

Auch kulinarisch wurde an diesem Abend einiges aufgefahren: Die 350 Portionen Spanferkel und Kartoffelsalat waren innerhalb von 45 Minuten ausverkauft. Aber bei Rostwürstchen ließ sich auch sehr gut weiterfeiern. Darüber hinaus gab es Crepes in verschiedenen Variationen.

Dieser Samstag Abend sollte nur ein Vorgeschmack auf den darauf folgenden Festtag sein. Die hohen Besucherzahlen blieben auch am Sonntag durchgehend erhalten.

Der Sonntag begann dann um 11 Uhr mit der Hl. Messe im Festzelt. Mitgestaltet vom Kirchenchor Lebach und vier Bläsern besuchten ca. 500 Gläubige den Gottesdienst, den Pfarrer Schaefer zusammen mit Pfarrer Jey und zwei Diakonen feierte. Es stellte sich tatsächlich heraus, dass die Predigt kürzer war, als der Fassanstich tags zuvor. Nach der Messe ging dann die Bewirtung unmittelbar los. Neben dem Hauptmittagessen (Gulasch mit Nudeln) gab es auch an diesem Tag wieder Rostwürstchen und Schwenker. Nachmittags wurden ca. 85 Kuchen restlos verkauft. Die Getränke wurden mehrmals knapp, was nicht mit der schlechten Organisation, sondern mit dem großen Andrang zu tun hatte.

Zwischendurch trug der Großwaldchor mit Liedbeiträgen zum Programm bei. Am Nachmittag besuchte auch die Bundestagsabgeordnete Nadine Schön (CDU) das Straßenfest. Zwischendurch wurde zwei Schecks überreicht von der Kath. Hochschulgemeinde Saarbrücken und vom Förderverein der JVA Ottweiler, wo Pfr. Schaefer lange Zeit tätig war.

Alles in Allem war dieses Fest ein sehr gelungenes und auch finanziell ein lohnenswertes: Rund 8.300 € konnten für die Straßenkinder gewonnen werden. Dazu kommen die „Mäuse“, die als Spenden im Schubkarren gesammelt wurden und auch die Geburtstagsgeschenke von Pfarrer Schaefer, sodass es sich letztendlich um ca. 23.000 € handelt!!! Das ist ein sehr tolles Ergebnis für alle Beteiligten, das alle Erwartungen übertroffen hat.

Damit dieses Fest so wunderbar wurde war viel Arbeit nötig. In diesem Zusammenhang muss besonders folgenden Firmen und Gruppen ein großs „DANKE“ gesagt werden: Media Design Lebach, Buch und Papier Anne Treib, Elektro Wuschech, Bäckerei Bost, Metzgerei Kasper, Brennerei Penth, Getränke Breidt, Geschirr Ziegler, Apotheke am Markt, Euronics, Buchholz Reisen, sowie der Levo Bank, der Stadt Lebach, der Freiwilligen Feuerwehr Lebach und Niedersaubach, dem THW, den Anwohnern der Straßen im Vogelsang, im Amselhain, im Weiherchen, allen Helferinnen und Helfern, dem Festkomitee und nicht zuletzt den vielen Besuchern des Festes. 

Mit diesem Fest hat der neue Verein schlussendlich einen erfolgreichen Start in seine Arbeit gehabt. Weitere Informationen, sowie Bilder finden Sie auf unsrer Facebook Seite „Brücke zum Ufer- Bereg e.V.“.

 

 

Förderverein für das Heim der Strassenkinder "Bereg - Das Ufer" in St. Petersburg gegründet

Da das Projekt "Strassenkinder St. Petersburg" inzwischen immer mehr Arbeit erfordert, haben wir den gemeinnützigen Verein "Brücke zum Ufer" gegründet.

Die Hauptaufgabe des Vereins ist es, Pfarrer Schaefer bei seiner über 19 jährigen Arbeit mit den Straßenkindern zu unterstützen und seine Arbeit später einmal fortzuführen.

Die Gründungsversammlung des Vereins war am 31.12.2012 bei der "UWS" in Saarlouis. Der Vereinssitz ist in Lebach.

 

v.l.n.r: Horst Boßmann – Kassenwart / Oliver Buchholz – stellv. Vorsitzender /

Michael Schaefer – Vorsitzender / Dr. Stephan Engel – Schriftführer / Matthias Fries - Beisitzer

 

 

Rechtzeitig zur offiziellen Gründungsfeier am 12. Januar 2013 in den Räumen der „UWS“ in Saarlouis können

wir voller Freude mitteilen, dass unser Verein „Brücke zum Ufer – Pfarrer Michael Schaefer Bereg e.V.“ am

10. Januar 2013 beim Amtsgericht in Lebach unter der Nummer 3595 ins dortige Vereinsregistereingetragen

wurde. Mit gleichem Datum wurde uns vom Finanzamt Saarlouis die Gemeinnützigkeit des Vereins bestätigt.

Damit kann unser Verein „Brücke zum Ufer“ ab sofort uneingeschränkt seine Arbeit für die Straßenkinder in

St. Petersburg aufnehmen, bzw. zusammen mit Pfarrer Schaefer dessen Arbeit weiterführen.  

Wir sagen allen herzlichen Dank, die zu der schnellen Erledigung dieser unbedingt erforderlichen Formalitäten

beigetragen haben!

M. Schaefer (Vorsitzender)

                                                                     

Zu gegebener Zeit finden Sie hier weitere Informationen und Beitrittserklärungen.