Aktuelles

Saarland, Michael Schaefer, Lebach / Reifferscheid, Rheinland-Pfalz

Broschürentext zum Verdienstkreuz am Bande

Der ehemalige Seelsorger in Jugendstrafanstalten und Krankenhauspfarrer setzt sich seit vielen Jahren für junge Menschen ein, die außerhalb der Gesellschaft stehen. Vor mehr als 30 Jahren hat Michael Schaefer den Verein für die Förderung und Pflege des Sports im Jugendstrafvollzug Ottweiler mit gegründet und war bis zum Jahr 2012 dessen Vorsitzender. Dabei war ihm besonders wichtig, dass die dort inhaftierten Jugendlichen regelmäßig an Sportveranstaltungen auch außerhalb des Vollzugs teilnehmen konnten und damit über den Sport konkrete Hilfe bei der Resozialisierung fanden.

Seit Mitte der 1990er-Jahre kümmert sich Michael Schaefer zudem um Straßenkinder in St. Petersburg. Für den Aufbau eines Wohnheims für diese Kinder hat er über eine Million Euro an Spenden gesammelt. Um das Projekt abzusichern, hat er den Förderverein für das Heim der Straßenkinder „Brücke zum Ufer –Pfarrer Michael Schaefer – Bereg e. V.“ gegründet, den er auch leitet.

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Bericht aus der Saarbrücker Zeitung vom 01.10.2017

Bundespräsident Steinmeier ehrt Pfarrer Schaefer mit Bundesverdienstkreuz

Pfarrer Schaefer zu Gast im Schloss Bellevue

 

 

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Reifferscheid/Lebach/Berlin. Der Pastor Michael Schaefer hat Jugendlichen und Kranken geholfen. Jetzt bekommt er in Berlin das Bundesverdienstkreuz. Von Dietmar Klostermann

Er ist so alt wie der Stones Sänger Mick Jagger. Doch mit 74 Jahren rockt Michael Schaefer nicht die Arenen in Europa, sondern den Palast des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, das Schloss Bellevue. „Was soll denn der Ramsch da“, habe er gedacht, als Anfang August ein Schreiben des Bundespräsidialamtes in seinem Briefkasten im 500-Seelen-Dorf Reifferscheid bei Adenau in der Eifel lag. „Zuerst habe ich gedacht, dass mich da jemand veräppelt“, sagt der kleine drahtige Pfarrer, dessen Ohren denen  des knuffigen Meisters Yoda aus „Star Wars“ ähneln. Er sei mit dem Schreiben zu seiner Nichte Anja Hertel gegangen, die nebenan lebt. „Das ist wohl echt“, habe die Nichte gesagt.

Mit Jagger und Yoda kann es  Schaefer locker aufnehmen. Sein Lebenswerk, das auf Menschlichkeit und soziale Kompetenz gründet, ist herausragender als alle Stones-Songs und Jedi-Ritter-Kämpfe zusammen. Als Vierjähriger verlor er mit seinen elf Geschwistern die Mutter. „Mein Vater sah keinen anderen Ausweg, als die vier Jüngsten in Obhut zu geben“, sagt Schaefer. So kam er ins Nachbardorf zu Pflegeeltern, wo er aufwuchs. Schaefer wurde Postbote, baute auf dem Abendgymnasium das Abitur und studierte danach Theologie. „Meine Priesterweihe war am 29. Januar 1978 im Trierer Dom“, sagt Schaefer.

Dann wird aus dem Eifeler Jungen ein Saarländer. „Ich war 40 Jahre im Saarland“, sagt Schaefer und schmunzelt- Ein Jahr in Theley, drei Jahre in Wemmetsweiler, ein Jahr in Lebach-Landsweiler. Es folgt der Knast. Elf Jahre lang hilft Schaefer Jugendlichen im Ottweiler Gefängnis, wieder auf die Beine zu kommen und nach dem Vollzug ein ordentliches Leben zu führen. „Vor mehr als 30 Jahren hat Michael Schaefer den Verein für die Förderung und Pflege des Sports im Jugendstrafvollzug Ottweiler mit gegründet und war bis zum Jahr 2012 dessen Vorsitzender. Dabei war ihm besonders wichtig, dass die inhaftierten Jugendlichen regelmäßig an Sportveranstaltungen auch außerhalb des Vollzugs teilnehmen konnten und damit über den Sport konkrete Hilfe bei der Resozialisierung fanden“, schreibt das Bundespräsidialamt in der Broschüre, die der Bundespräsident am Mittwoch im Schloss Bellevue an Schaefer überreichen wird. Doch zuvor heftet Steinmeier ihm  das Bundesverdienstkreuz an.

Von 1994 bis zu seinem Abschied 2015 in den Ruhestand wirkte Schaefer im Caritas-Krankenhaus Lebach als Seelsorger, hatte ein Ohr und ein Herz für die Kranken, sprach ihnen Trost und Mut zu. Der Draht zu Lebach glüht weiter, jetzt erst war er mit einer Frauengruppe unterwegs.

Sein größtes Werk ist die Hilfe für die Straßenkinder von St. Petersburg. „Ich war noch Seelsorger im Ottweiler Gefängnis als ich eines Abends vor dem Fernseher einschlief. Als ich erwachte, lief da die ZDF-Reportage über das Elend Petersburger Straßenkinder“, sagt Schaefer. Er ist erschüttert und beschließt, seine Freunde und Familie bei seinem 50. Geburtstag um Spenden für ein Kinderheim in Petersburg zu bitten. Was 1993 mit Schaefers Spende für ein Waisenheim in St. Petersburg begann, hat eine Größe erreicht, die die Saarbrücker Zeitungsleser mit dem Jahressieg 2008 bei „Saarlands Beste“ würdigten. „Ich habe inzwischen 1,2 Millionen Euro an Spenden gesammelt und mehr als 1000 Kindern und Jugendlichen in St. Petersburg einen Weg in ein ordentliches Leben ermöglicht“, sagt Schaefer.  2012 hat Schaefer den Lebacher Verein „Bereg - Brücke zum Ufer“ gegründet. „Da ist jetzt die junge Generation um Oliver Buchholz sehr engagiert“, betont Schaefer.

Mit seiner Nichte, ihrem Mann und dem Bereg-Vorstand Michael Fries startet Schaefer morgen nach Berlin. Und danach? „Ich werde weiter Spenden sammeln, doppelgleisig im Saarland und in der Eifel.“ Schaefers Lachen dazu ist ansteckend.

Kontonummer des Vereins „Bereg - Brücke zum Ufer“

IBAN: DE27 5939 3000 0050 5402 19.

BIC: GENODE51LEB

 

 

Ein ganz herzliches Danke

 

sagen wir allen, die bei der Aktion „Saarlands Beste“ der Saarbrücker Zeitung wohl recht zahlreich für unseren Verein „Brücke zum Ufer - Bereg e.V.“ abgestimmt haben. Aber leider hat es nicht gereicht - wir sind also nicht Jahres-Sieger geworden. Somit haben wir auch nicht den stolzen Preis von 10.000,-- € „mitnehmen“ dürfen, mit dem wir für unsere Kinder und Jugendlichen in St. Petersburg einiges hätten bewirken können. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass weiterhin viele Menschen uns bei der Arbeit in unserem Heim „Bereg - Das Ufer“ unterstützen und es uns so ermöglichen, den Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft ein „zu Hause“ zu geben und ihnen eine solide Schulbildung zukommen zu lassen.

 

Und wenn ich jetzt mal träumen darf: Vielleicht geschehen ja auch in unserer Zeit noch „Zeichen und Wunder“ - und es tun sich Möglichkeiten auf, die jetzt noch gar nicht im Blickfeld sind.

 

Es wäre jedenfalls schön und gut, wenn Sie weiterhin mit uns „auf dem Weg bleiben“. Auf unserer Homepage www.brücke-zum-ufer.de finden Sie viele Informationen zu dem, was wir in St. Petersburg machen - und natürlich die entsprechenden Kontakte. Ebenso finden Sie uns bei Facebook unter „Brücke zum Ufer - Bereg e.V.“.

 

Mit den besten Wünschen für Sie - und noch einmal vielen Dank,

 

M. Schaefer

 

Vorsitzender des Vereins

 

„Brücke zum Ufer - Bereg e.V.“

 

 

 

 

Download Brief Weihnachten & Jahreswechsel Brücke zum Ufer.pdf

 

Weihnachten2016bild

Es wird geboren der Friede ...

Jedesmal, wenn irgendwo zwei Menschen
einander verzeihen,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn zwei Völker Frieden
miteinander schließen,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn Katholiken und Protestanten
einen Schritt aufeinander zugehen,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn ihr eure Kinder
liebevoll in den Arm nehmt,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn ihr beschließt und versucht,
ehrlich zu leben,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn ein kleines Kind geboren wird,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn du versuchst, die Spuren Gottes
in deinem Leben zu entdecken,
ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn du einem anderen Menschen
Freude schenkst,
ist Weihnachten,
- dann wird der Friede Wirklichkeit.

  

Download Weihnachtsbrief 2016.pdf

 

Ben-Konzert2016 

 

Infos zur Lourdes Wallfahrt 2017 unter dem Menüpunkt "Lourdes".

Mit den nachfolgen Gedanken wünsche ich Ihnen / Euch allen mit dem sicheren Weggeleit der Gottesmutter eine gute Zeit und freue mich auf ein Wiedersehen! 

 

Maria,
Unsere Liebe Frau von Lourdes.
Zu dir kommen
die Gesunden und Glücklichen;
sie beten in Freude und Dankbarkeit.
Zu dir kommen die Kranken,
sie beten um Gesundheit
der Seele und des Leibes.
Zu dir gehen die Blicke
der Einsamen und Verlassenen,
vor dir weinen die Trauernden.
Mit dir beten Kinder,
die keine Heimat finden
oder die ihre Mütter verloren haben.
Mit dir beten junge Menschen,
die in das Leben hineingehen
und von einer Mutter
begleitet werden wollen.
Mit dir beten die Menschen
in der Mitte des Lebens,
die von Mutterhänden
getragen werden wollen.
Mit dir beten Familien,
die dir ihren
gemeinsamen Weg anvertrauen.
Mit dir beten Ordensleute,
die in dir das Vorbild
ihrer Berufung sehen.
'Mit dir beten Priester,
die Geborgenheit in deiner
mütterlichen Liebe suchen.
Mit dir beten alte Menschen,
die wissen, dass sich
ihr Weg durch dieses Erdental
dem Ende zuneigt.
Mit dir beten viele Menschen,
die sich nach
Liebe und Geborgenheit sehnen.
Mit dir betet die ganze Kirche.
Sie dankt dir,
weil du ihre Mutter bist.
Sie vertraut dir alle Menschen an.
Sie bittet dich:
Zeig ihnen den Weg zu Jesus,
damit sie die Quelle sehen
und aus ihr trinken -
und damit sie erleben dürfen,
dass es schön ist,
eine Mutter zu haben.(P. Benedikt Leitmayr, osfs)

 

Glücklich zu preisen ... 

Glücklich zu preisen bist du, Maria, 

weil du vertraut hast. Glücklich zu preisen bist du, Maria, 

weil du bereit warst,
dass Gottes lebendige Gegenwart Hand und Fuß bekommt
in deinem Glauben, Hoffen und Lieben. 

Glücklich zu preisen bist du, Maria,
weil deine Verbundenheit mit Gott dir Erfüllung war und ist. 

Begleite, Maria,
mein Suchen und Fragen, 

mein Glauben, Hoffen und Lieben, mein Sehnen nach
gelingendem und glückendem Leben, mein Ringen um 

ragende Beziehung zu Gott. Geh mir zur Seite auf meinem Weg, 

dass er hineinmündet
in die erfüllende Umarmung Gottes. Glücklich zu preisen bist du, Maria, Amen. 

P. Sascha-Philipp Geißler 

 

Aktion „Saarlands Beste“ der Saarbrücker Zeitung

Liebe Freunde und Weggefährten!

Ein herzliches „Danke“ sagen wir allen, die bei der Wahl zum Monatssieger für den März mit abgestimmt haben – und dadurch mitgeholfen haben, dass unser Verein „Brücke zum Ufer - Pfarrer Michael Schaefer - Bereg e.V.“

mit über 500 Stimmen zum Sieger für den Monat März wurde! Damit war für den Verein – also für unsere Arbeit mit den benachteiligten Kinder und Jugendlichen – in St. Petersburg ein Preisgeld von 1.000,-- € verbunden.

Nun hoffen wir natürlich noch einmal auf Ihre / Eure tatkräftige Unterstützung, wenn im Januar 2017 die Wahl zum Jahressieger aus den 12 Monatssiegern 2016 ansteht. Sollte das gelingen, dann bekämen wir nochmal 10.000,-- € für die Arbeit in unserem Heim „Bereg - Das Ufer“ in St. Petersburg – und das wäre natürlich eine gewaltige Unterstützung für unseren Einsatz für diese Kinder und Jugendlichen!

Wenn diese äußerst wichtige Wahl ansteht, werden wir uns auf jeden Fall wieder bei allen melden, die mit uns „auf dem Weg“ sind und unsere Arbeit unterstützen – denn dann kommt es ganz sicher wieder auf jede abgegebene Stimme an!

Michael Schaefer

(Vorsitzender)

 

Abstimmung zu Saarlands Beste

Verein „Brücke zum Ufer – Pfarrer Michael Schaefer – Bereg e.V.“

 saarlandsbeste2016 saarlandsbestecode

 

 

 

 

Oliver Buchholz und Michael Schaefer mit Kindern und Jugendlichen des Heimes „Bereg – Das Ufer“ bei einem der jährlichen Besuche in St. Petersburg. (Bildautor: M. Schaefer)

„Brücke zum Ufer – Bereg e.V.“: Der Verein Brücke zum Ufer – Bereg engagiert sich für eine bessere Zukunft von benachteiligten jungen Menschen in St. Petersburg. Der Ende Dezember 2012 gegründete Verein möchte gemeinsam mit dem früheren Lebacher Pfarrer Michael Schaefer das Wohnheim für Straßenkinder in St. Petersburg finanzieren und auf lange Sicht erhalten. „Bereg“ bringt in jedem Jahr gut zwei Drittel (ca. 70.000,-- €) der Unterhaltungskosten für das Heim auf. Bisher hat der Verein (mit den Geldern, die Pfr. Schaefer schon seit 20 Jahren in eigener Regie gesammelt hat) Spenden in Höhe von 1,1 Millionen Euro aufgebracht und an das Heim weitergegeben.

Sie können abstimmen:

Tel.: 0 13 79 - 37 02 60 - 02  oder:

http:/mobil.saarbruecker-zeitung.de/meinesz/saarlandsbeste/wahl/monatswahlen/monatswahlen-2016/art449109,6096067

*Ein Anruf aus dem Festnetz der deutschen Telekom kostet 50 Cent. Die Hotline ist geschaltet bis einschließlich 17.04.2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Außerdem verlost die SZ 2 VIP-Eintrittskarten zur großen „Saarlands-Beste“-Gala Anfang 2017.

 


 

  

Liebe Besucher unserer Homepage !

(und das sind erfreulicherweise noch viele)

Aus der schönen - wenn auch noch rauen - Eifel

wünsche ich Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Damit verbinde ich den Wunsch und die Hoffnung,

dass es einem jeden von Euch gut geht -

dass also das Leben es weigehend gut mit Euch meint.

Ich kann mich durchaus nicht beklagen,

denn inzwischen bin ich hier „angekommen“ und „daheim“

und mein Leben hat „seinen Rhythmus“ gefunden.

Es tut einfach gut, nicht mehr von früh bis spät

„in der Mangel zu sein“ und das Leben ruhiger

und in manchen Dingen und Zeiten auch gelassener

und bewusster zu leben und zu erleben.

Jedoch - und Gott sei Dank - bin ich immer noch kein

„richtiger“ Pensionär, der jeden Morgen sehen muss,

wie er den Tag einigermaßen mit Sinn erfüllt.

Hier in unserer riesigen Pfarreiengemeinschaft gibt es

(wenn ich es will – und ich will es)

für mich noch manches Vernünftige und Schöne zu tun.

Das macht Freude und gibt mit vielen anderen Dingen

weiterhin „meinen Tagen“ Inhalt und Richtung.

Nun ist es keineswegs so, dass ich das geliebte Saarland schon vergessen hätte

- und erst recht nicht „meine Saarländer“ -

denn sonst wäre ich nicht schon wiederholt dort gewesen!

Aber umgekehrt ist der Weg in die Eifel ebenso möglich,

den ja auch schon einige gefunden haben!

Unter der Rubrik „Kontakt“ ist alles zu finden

was man benötigt um zu wissen, „wo man meiner habhaft werden kann“.

Daher kann ich also nur (wie Jesus) sagen: „Komm - und sieh“!

Mit dem beigefügten Text und Bild, die aus einer unserer

vielen Meditationen zum Karfreitag stammen – und die ja immer

mit dem Ereignis „der Auferstehung Jesu am Ostermorgen“ endeten,

möchte ich Euch allen Hoffnung und Zuversicht

für die Ostertage und das je eigene Leben mit auf den Weg geben!

Mit lieben Grüßen und allen guten Wünschen

bleibe ich Euer „alter“ Pastor und Weggefährte

Michael Schaefer.


Auferstehung

 

 Ich kenne einen …

der ließ sich von uns die Suppe versalzen

der ließ sich von uns die Chancen vermasseln

der ließ sich von uns das Handwerk legen

der ließ sich für dumm verkaufen

der ließ sich einen Strick drehen

der ließ sich an der Nase herumführen

der ließ sich übers Ohr hauen

der ließ sich von uns kleinkriegen

der ließ sich von uns in die Pfanne hauen

der ließ sich von uns auf’s Kreuz legen

der ließ sich von uns Nägel mit Köpfen machen

der ließ sich zeigen was ein Hammer ist

der ließ sich von uns festnageln auf sein Wort

der ließ sich seine Sache was kosten

der ließ sich sehen am dritten Tag

- der konnte sich sehen lassen

Lothar Zenetti

 
  

 

Brief zum Jahreswechsel 2015/2016 Brücke zum Ufer

hier pdf herunterladen

 

 

Der Weihnachtsbrief 2015

hier pdf herunterladen

 

Unter der Rubrik "Seelsorge/Weihnachten"

finden Sie noch 2 neue Weihnachtsgeschichten

 

Weihnachten2015

 

 

 

 

 


 

Wie seit vielen Jahren, laden wir Sie auch in diesem Jahr wieder zum Benefiz-Konzert 

des Grosswald-Chores und zum Kaffee-Nachmittag im Krankenhaus ein. Es wäre für uns 

natürlich erfreulich, wenn wieder viele unserer Einladung folgen würden, um auch so 

unsere Arbeit im Heim „Bereg – Das Ufer“ für benachteiligte Kinder und Jugendliche in 

St. Petersburg  zu unterstützen. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und die Zeit mit Ihnen. 

   Grosswald-Chor                              „Brücke zum Ufer – Bereg e.V“

 
Ben-Konzert2015
 
 
Einige Eindrücke von der Verabschiedung in der Pfarrei
 
Vielen Dank für die Fotos an Foto Fercho.
Eine DVD mit den Bildern kann bei Foto Fercho erworben werden.
 
  • Foto Fercho Lebach 224
  • Foto Fercho Lebach 235
  • Foto Fercho Lebach 247
  • Foto Fercho Lebach 254
  • Foto Fercho Lebach 295
  • Foto Fercho Lebach 338
  • Foto Fercho Lebach 350
  • Foto Fercho Lebach 355
  • Foto Fercho Lebach 431
  • Foto Fercho Lebach 439
  • Foto Fercho Lebach 613
  • Foto Fercho Lebach 622
 
 
 
 
abflug verändertk
 
 
 „Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
 
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
 
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
 
in andere, neue Bindungen zu geben.
 
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
 
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“
 
(Hermann Hesse)
 
 
Ich sage allen „Auf Wiedersehen" 
 
 
Euer Krankenhaus-Pastor i. R. M. Schaefer.
 
 
 

 
Nirgendwo heimatlos

Von Sehnsucht getrieben
streife ich unruhig umher
kein Ort ist mehr Heimat
das Brot stillt den Hunger nicht
 
Irgendwo angekommen
nur um neu vertrieben zu werden
Augenblicke des Glücks
vom Wind verweht
und wieder die endlose Straße
Staub und Sand
 
und unverhofft geschenkt 
ein Obdach für die Nacht
 
einen Moment lang
Freundschaft atmen
funkelnder Wein im Glas
Nähe und verstehendes Schweigen
 
und am Morgen neu aufbrechen
wieder loslassen
mit Tränen in den Augen
und doch voll Hofnung
 
getrieben von unendlicher Sehnsucht
und nirgendwo heimatlos
 
(Andrea Schwarz - aus: "Auf all unseren Wegen. Worte, die begleiten")
 
 
Mit diesen Gedanken von Andrea Schwarz möchte ich all denen „Adieu“ sagen,
die in meinen vielen Jahren als Krankenhaus-Pastor und als Kooperator der Pfarreiengemeinschaft in Lebach sowie bei meinem Einsatz
für die Straßenkinder in St. Petersburg mit mir auf dem Weg waren.
 
Herzlichen Dank sage ich den vielen, die mir Heimat, Obdach und Freundschaft geschenkt – und mich auf meinem Weg begleitet und immer wieder ermutigt haben!
 
Wenn auch mit einem weinenden und einem lachenden Auge,
so ist es nun einfach an der Zeit „zu gehen“ –
in einen neuen und mir noch völlig ungewohnten Lebensabschnitt –
in den „Ruhestand“!
 
Ich wünsche allen für ihren persönlichen Weg
ein gutes Gelingen sowie Mut und Kraft,
„die Dinge so anzupacken wie sie kommen“ –
und uns hier und da ein frohes Wiedersehen!
 
Ihr Krankenhaus-Pastor
Michael Schaefer.
 
 

Reiseausschreibung Petersburg 2015 - Anmeldungen sind trotz abgelaufenem Anmeldeschluss noch möglich !!!

 

Strassenfest im Hühnerecken 2015

 

Bereits zum dritten Mal findet in diesem Jahr das Straßenfest im Hühnerecken in Lebach statt. Der Verein "Brücke zum Ufer- Bereg e.V." veranstaltet dieses Fest diesmal gemeinsam mit der Pfarreiengemeinschaft Lebach, weil es zugleich den Abschied von Pfarrer Michael Schaefer darstellt. Am Freitag, 14. August startet das Fest um 18 Uhr im Vogelsang mit dem Fassanstich und anschließendem bunten Programm. Am Samstag, 15. August (Maria Himmelfahrt) findet um 9.30 Uhr ein festlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche statt. Danach gibt es einen Festzug in den Hühnerecken. Dort gibt es im Festzelt Mittagessen (Geschnetzeltes mit Nudeln; Essensbons s. Plakat), Grußworte und buntes Programm. Ab 11.30 Uhr wird auch ein kostenloses Kinderprogramm angeboten. Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. An beiden Tagen gibt es neben einem Bierstand auch Cocktails, Schwenker und Rostwürstchen. Der Erlös des Festes kommt der Arbeit des Vereins "Brücke zum Ufer- Bereg e.V.", der benachteiligte Jugendliche in St. Petersburg unterstützt, zu Gute. Weitere Informationen unter: www.brücke-zum ufer.de oder auf der Facebookseite.

 

plakatstrassenfest2015


Liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage!

Im Ablauf unseres Kirchenjahres gab es von Ende März bis jetzt eine Reihe wichtiger Ereignisse und Feste: Am Palmsonntag hat es mit dem Einzug Jesu in Jerusalem begonnen. Dem folgte das letzte Mahl mit seinen Jüngern am Gründonnerstag, sein Leiden und Sterben am Karfreitag und seine Auferstehung am Ostermorgen. Schließlich dann seine Himmelfahrt, die Heimkehr zu seinem und unserem Vater, sowie am Pfingsttag die Sendung des Hl. Geistes auf seine Jünger und alle, die auf seinen Namen getauft sind.

All das war verbunden mit „Abschied nehmen“, vielleicht sogar mit dem Gefühl „verlassen und allein gelassen zu sein“, da dieser Christus uns dahin vorausgegangen ist, wohin wir noch unterwegs sind. Aber es gilt, was er schon seinen Jüngern gesagt hat: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen“. Mit der Kraft seines Geistes, mit den Worten seiner Botschaft und mit ihm in der sichtbaren Gestalt des Brotes in unserer Mitte, können wir zuversichtlich unseren Weg gehen.

So dürfen wir auch in wenigen Tagen Fronleichnam, das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ feiern - das Fest seiner Gegenwart unter uns. Das, was er beim letzten Mahl seinen Jüngern als Vermächtnis hinter-lassen und anvertraut hat, das ist auch uns für immer geschenkt. „Das ist mein Leib, das ist mein Blut - tut dies zu meinem Gedächtnis“. Genau das ist es, was wir bei jeder Eucharistiefeier wiederholen, bei der er in der Gestalt des Brotes sichtbar in unserer Mitte gegenwärtig ist.

Wenn wir nun an Fronleichnam diesen Christus aus dem engen Raum unserer Kirchen und des Tabernakels herausholen, um mit ihm dorthin zu gehen, wo die Menschen leben, dann ist das gewissermaßen auch eine Demonstration - allerdings nicht gegen etwas, sondern für ihn. So können und wollen wir sichtbar und erfahrbar machen, dass er nicht (zuerst) ein Gott der Kirchen, sondern vielmehr der Menschen ist. Er will „mitten unter den Menschen“ sein - also da, wo sich ihr Leben mit allen Freuden und Sorgen, mit allem Gelingen und Versagen abspielt – eben in unseren Häusern und Straßen. Er will am Leben der Menschen in allen Situationen Teil-haben - unser Leben mit uns teilen, damit auch wir immer wieder fähig sind, unser Leben mit anderen zu teilen.

So lade ich Sie herzlich ein zur Teilnahme an den Gottesdiensten und Prozessionen an Fronleichnam. Dazu möchte ich uns die Gedanken von Lothar Zenetti mit auf den Weg geben:

Wir wollen ein Mal feiern m i t e i n a n d e r

und jeder soll an Jesu Tod und Auferstehung denken

Wir wollen dann sein Brot teilen m i t e i n a n d e r

und jeder soll ein Stück empfangen und davon essen

Wir wollen selber Brot werden f ü r e i n a n d e r

und jeder soll sich eine Scheibe abschneiden können

Ihr Krankenhauspfarrer Michael Schaefer.

  

TreppeBerg

 

Liebe Besucher unsere Homepage!

Ob wir es nun wahrhaben (wollen) oder nicht: das neue Kirchenjahr hat mit diesem ersten Advent begonnen, unser Kalenderjahr geht seinem Ende zu und Weihnachten steht vor der Tür.

Jeder von uns wird die vor uns liegenden Tage und Wochen auf seine Art und Weise „anpacken“ und erleben. Doch für die meisten werden sie eines gemeinsam haben: es wird hektisch werden und die Zeit uns davon laufen – und das nicht nur, weil die Tage bis zum Jahresende zusehends weniger werden. Da muss noch so Vieles erledigt werden – und schließlich müssen wir ja auch für das große Fest „gerichtet“ sein. Anstatt Ruhe zu finden, geraten wir immer mehr in Zeitdruck – verlieren uns teilweise selber aus den Augen – erst recht den Menschen neben uns – und in Weihnachten „stolpern“ wir hinein.

Doch genau gegen diesen Trend will der Advent uns einladen, Ruhe zu finden, mehr auf uns selbst zu sehen, unsere Mitmenschen bewusst(er) wahrzunehmen – und uns „auf den Weg“ zu machen zu diesem Kind, dessen Geburt und Ankunft wir wieder erwarten: Dieses Kind in der Krippe, das in unser Leben hinein geboren wurde und immer wieder neu geboren wird, um zu jeder Zeit an unserem ganz konkreten Leben teilzunehmen. ER kommt auf uns zu – und doch müssen auch wir ihm entgegen gehen. Wenn ich jemand „begegnen“ – bei IHM ankommen will - dann muss ich den Weg kennen oder suchen und mich in Bewegung setzen.

Vielleicht kann uns dabei ein altes Sprichwort helfen das sagt: „Man kann nicht bergauf kommen, ohne bergan zu gehen“ – und das ich ergänzen möchte, wenn ich sage: „Man kann nicht an der Krippe ankommen, ohne sich auf den Weg dorthin zu machen“. Dabei kann es jedoch nicht sein, dass es nur darum geht, alleine ans Ziel zu kommen. Dabei muss ich vielmehr auch die Weggefährten mitnehmen, denen ich unterwegs begegne – und erst recht diejenigen, die orientierungslos, unentschlossen oder zu schwach sind, es alleine zu schaffen, weil ihnen die Ausdauer fehlt oder der Mut sie verlässt.

Ich bin mir sicher, dass wir nur dann den Stall mit dem Kind finden werden, wenn wir genau wie die Hirten miteinander gehen – uns gegenseitig ermutigen und stützen. Das kann durchaus manchmal ein mühsamer Weg sein, aber Weihnachten ist nun mal nicht zum „Nulltarif“ zu haben – oder wir laufen daran vorbei.

Advent (und Weihnachten) ist unweigerlich einerseits „meine“ Sache, aber ebenso unsere gemeinsame Aufgabe, die letztlich nur miteinander zum Ziel führen kann, da dieses Kind – Gottes Mensch-gewordene Liebe – für alle Menschen geboren wurde.

Ich möchte uns allen die folgenden Gedanken mit in diesen Advent geben, die uns ermutigen und helfen können, aufzubrechen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren:

Advent

Guter Gott,

wir sind durch diesen Advent auf dem Weg nach Weihnachten. Lass uns dabei nicht nur uns selbst sehen, sondern bedenken:

Da kommt einer - und du übersiehst ihn!

Da geht einer auf dich zu - und du bist verschlossen!

Da klopft einer bei dir an - und du verschläfst ihn!

Da tritt einer bei dir ein - und du bist außer Haus!

Da wohnt einer bei dir - und du wirfst ihn raus!

Da will einer sich mitteilen - und du schneidest ihm das Wort ab!

Da wartet einer auf dich - und du zeigst ihm den Rücken!

Da fragt einer um Hilfe - und du verhärtest dein Herz!

Da lässt einer Geschenke zurück - und du vergräbst sie!

Da hat einer unendlich Zeit - und du bist nie zu sprechen!

Da bringt einer Ruhe - und du bist zerstreut!

Da kommt einer - und du siehst nur dich!

Solange er immer noch kommt - kannst du dich ändern!

Guter Gott, hilf uns, in allen Menschen unsere Brüder und Schwestern zu sehen und in ihnen deinen Mensch-gewordenen Sohn zu erkennen, Amen.

Im Namen des gesamten Teams der Krankenhaus-Kapelle wünsche ich Ihnen und uns einen guten gemeinsamen Weg durch den Advent und eine frohmachende Ankunft an der Krippe!

Ihr Krankenhaus-Pfarrer, Michael Schaefer.

 

 

 

 

 

Reiseausschreibung Anmeldung St. Petersburg 2014 - pdf - hier klicken

 

 

bruecke 

Liebe Besucher unserer Homepage!

Es mag zwar zunächst verwundern, als Titelbild für den ersten Pfarrbrief im neuen Jahr das Bild einer Brücke zu sehen. Doch ich habe es bewusst gewählt, da es für mich unseren Weg in und durch dieses vor uns liegende Jahr symbolisiert. Auf der einen Seite stehen wir (noch) und wissen genau, dass wir dort nicht stehen bleiben können, sondern dass wir die andere Seite erreichen müssen und (hoffentlich) wollen.

Dabei wissen wir sehr wohl, dass der Weg dahin nicht immer eben und leicht oder gerade sein wird - und was könnte das besser zeigen, als die tiefe Schlucht. Sicher haben wir Pläne und Ideen, wie dieses Jahr werden soll und was wir von ihm erwarten und erhoffen. Dabei gibt es wohl viele, die sich mit Recht danach sehnen, dass dieses noch ganz junge Jahr für sie besser und erträglicher wird als das vergangene. Andere mögen und können dagegen zurückschauen und nur hoffen, dass die vor uns liegenden Tage und Monate genau so gut werden wie die gewesenen.

Wie dem auch sei, wir werden sehr vieles nehmen müssen, wie es kommt und anderes können wir dagegen selbst in die Hand nehmen - es gestalten. Ich hoffe, wir haben alle den Mut und die Kraft „es anzupacken“ - uns entschlossen „auf den Weg zu machen“. Es wird uns nichts nutzen, ängstlich auf der einen Seite der Schlucht zu stehen und voller Schrecken fest-zustellen, dass wir sie nicht durchschreiten können. Vielmehr muss es uns gelingen, zu sehen und zu erkennen, dass wir sie überbrücken müssen - und die Brücke entschlossen nutzen. Das dann trotz eventueller „Höhenangst“, trotz der Tatsache, dass wir womöglich nicht ganz schwindelfrei sind.

Zumindest als erwachsene Menschen haben wir alle gelernt, dass das Leben nun mal „kein Spaziergang“ ist - dass es aber zu meistern ist und zu bestehen gilt. Und genau dazu wünsche ich allen den nötigen Elan und genügend Energie - auch wenn wir uns gelegentlich am „Brückengeländer“ festhalten müssen. Als Christen, als Menschen, die mit Gott auf dem Weg sind, dürfen wir sicher sein, dass er mit uns geht.

Vielleicht kann die nachfolgende Meditation zum Jahresanfang von B. Gröber uns ein wenig dazu ermuntern, mit einem guten Maß Optimismus und mit „festem Schritt“ in und durch das für jeden von uns anders vor uns liegende Jahr zu gehen.

Zum Jahresanfang

Das neue Jahr liegt vor mir wie ein Weg, auf den es über Nacht geschneit hat und der noch ganz unberührt von Fuß-abdrücken ist.

Ob ich will oder nicht, werde ich meine Spuren auf diesem schneebedeckten Pfad hinterlassen.

Meistens kann ich das beim Gehen entstehende Muster selbst bestimmen, und ich freue mich, wie federnd und gleichmäßig sich meine Schuhe im Schnee abzeichnen.

Manchmal wird mir mein Gang-Tempo vorgegeben und es wechselt von nervösem Trippeln über unschlüssiges Stehen-bleiben zu hektischen und schwer kalkulierbaren Sprüngen, die nicht selten zu gefährlichen Ausrutschern führen.

Ich kann nicht wissen, wie sich mein Weg durch die noch neue Schneelandschaft gestalten wird, aber ich will fest darauf ver-trauen, dass nicht jede verborgene Glatteisstelle mich unwei-gerlich zum Stürzen führt.

Und sollte ich doch von Zeit zu Zeit straucheln, dann hoffe ich, immer jemanden um mich zu haben, der mir wieder auf die Beine hilft.

Wirst du das sein, mein Gott?

Ich wünsche Ihnen - und das auch im Namen aller Helferinnen und Helfer in der Krankenhaus-Seelsorge und unserer Kapelle ein gutes Gelingen für ein glückliches Jahr 2014!

Ihr Krankenhaus-Pfarrer,

Michael Schaefer.

 


 

 

Weihnachtsbrief 2013.pdf

  

Liebe Besucher unserer Homepage!

 

Warten, bis die Seele nachgekommen ist …

Wenn für uns Menschen etwas völlig selbstverständlich ist, dann ist es die Tatsache, dass die / unsere Stunden, Tage, Monate und Jahre vergehen - und dass die Natur ihren ewigen Gesetzen folgt: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter wechseln sich im immer gleichen Rhythmus ab. Dabei hat natürlich jede dieser vier Jahreszeiten ihre Besonderheiten und Bedeutung: Werden – Wachsen – Reifen – Ernten und damit zur Ruhe kommen. Jede von ihnen hat ebenso ihr „eigenes Tempo“ - und wir sind jetzt mit dem Herbst wieder in einer ruhiger und auch stiller werdenden Zeit. 

 

Vielleicht sollten wir „modernen“ Menschen bei aller Hektik, der wir fast ständig ausgesetzt sind, doch etwas von der Natur lernen: So, wie die Natur mit sehr unterschiedlicher Intensität in ihren jeweiligen Zeiten geprägt ist und gerade jetzt im Herbst sich schon langsam auf den „Winterschlaf“ einrichtet, so sollten auch wir versuchen, zumindest hin und wieder „zurückzuschalten“ - Ruhe zu suchen und uns Ruhe gönnen. Wir werden es auf Dauer nicht durchhalten und uns letztlich selbst ruinieren, wenn wir ununterbrochen nur unter „Volldampf“ stehen. 

 

Es wäre schön, wenn uns die folgende Erzählung von Willi Hoffsümmer dabei helfen könnte, schon mal „einen Gang zurückzuschalten“ - damit „die Seele nachkommen kann“.

 

Eine Himalaya-Expedition war unterwegs nach Norden. Nachdem die Gruppe den ersten großen Pass überschritten und eine kurze Rast gemacht hatte, rief der Expeditions-leiter wieder zum Aufbruch. Dem leisteten die indischen Träger aber nicht Folge. 

Als ob sie nichts gehört hätten, blieben sie weiter auf ihren Planen hocken, die Augen am Boden, und schwiegen.

Als der Europäer sie weiter bedrängte, schauten ihn einige Augenpaare verwundert an. Schließlich sagte einer: „Wir können nicht weitergehen, wir müssen warten, bis unsere Seelen nachgekommen sind!“

 

Daher wünsche ich uns allen den Mut, - und das auch im Namen aller Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie der Mitarbeiter unserer Pfarreiengemeinschaft - immer wieder zu schauen welche der „Jahreszeiten“ bei mir selbst gerade ansteht - und zu warten, „bis die Seele nachgekommen ist“.

 

Ihr Krankenhauspfarrer und Kooperator   Michael Schaefer.

 

 

 

Liebe Gäste auf der Homepage der Krankenhaus-Seelsorge,

liebe Besucher des „Straßenfestes im Hühnerecken“!

 

Nachdem Oliver Buchholz Ihnen im letzten Pfarrbrief und im Anzeiger der Stadt Lebach einen ausführlichen Rückblick (den Sie auch auf der Homepage unter "Brücke zum Ufer" finden) auf dieses tolle und rundum gelungene Fest gegeben und Sie auch über den „Erlös“ für unsere Straßenkinder in St. Petersburg informiert hat, möchte ich mit einigen wenigen Zeilen diese wunderschöne Aktion abschließen.

Daher denke ich, dass es nun zum Abschluss angebracht ist, allen Beteiligten noch einmal persönlich ein „ganz herzliches Danke“ zu sagen - und das auch im Namen der Straßenkinder und der Mitarbeiter unseres Heimes „Bereg - Das Ufer“.

Danke also an alle, die zu diesem tollen Ergebnis und erfreulichen Verlauf eines sehr frohen und wunderschönen Festes beigetragen haben - seien es nun die Firmen als Sponsoren, die Organisatoren, die große Zahl der Helfer und die etwa zweitausend Besucher, die mit uns und miteinander gefeiert haben. Natürlich gilt mein Dank auch allen für ihre großzügigen Spenden für die Arbeit unseres Vereins in St. Petersburg!

Schließlich möchte ich noch Oliver Buchholz herzlich „danke“ sagen, denn er war es, der all das in Gang gesetzt hat und der letztlich für alles verantwortlich war!

Weitere Informationen, Beitrittserklärungen und Bilder finden Sie auf der Homepage www.brücke-zum-ufer.de und der Facebook-Seite „Brücke zum Ufer - Bereg e.V.“.

Michael Schaefer

 

Viele Bilder vom Fest und Olivers Artikel finden Sie unter "Brücke zum Ufer" im oberen Menü und dann im Linken Menü Strassenfest 2013.